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~~~ 3 ~~~ Das Wahrnehmen der Feinde ~~~

"In Auberdine angekommen lernte ich ein paar Leute in meinem Alter kennen. Wir taten uns zusammen und streiften durch die Wälder. Neben der Erledigung mehrerer spannenden Aufgaben und dem bestehen von ein paar echten Aufgaben am Strand, hatten wir eine Menge Spass miteinander. Wir sassen so wie wir jetzt nächtelang ums Lagerfeuer und träumten von grossen Heldentaten, die wir einmal vollbringen wollten."

Silvergirl hielt inne und lächelte.

"Einige von diesen Freunden begegne ich noch heute in der Welt von Azeroth, aber unser Tatendrang war zu verschieden ausgeprägt, als dass wir immer zusammen weiterziehen konnten. Es war eine schöne Zeit in dem Gebiet.

Eines Tages, ich war gerade allein unterwegs um ein paar seltene Kräuter zu sammeln, kreuzte eine furchteinflössende Truppe seltsam aussehender Kreaturen meinen Weg. Ich versteckte mich schnell hinter einem Baum und spähte nur vorsichtig aus sicherer Entfernung zu ihnen hin. Ich wusste natürlich, dass Krieg herrscht und hatte von den schrecklichen Gegnern der Horde gehört, dennoch war ich aufgeregt und hatte Angst, dass sie mich entdecken würden. Doch die vier Kreaturen liefen nur am Weg entlang und schienen es eilig zu haben, sie blickten nicht nach links oder rechts. Es war ein riesiger Taure mit zotteligem schwarzem Fell... wäre er nicht mit einem lumpigen Schwert und einem Brett als Schild ausgestattet gewesen, hätte ich ihn für einen Bullen gehalten.
Die beiden Trolle, die ihn begleiteten waren beide ohne Schuhwerk."

Der kleine Gnom neben Silver gluckste bei der Vorstellung.
Silvergirl stimmt in sein Lachen ein und fuhr fort:

"Damals war mir nicht zum Lachen zumute, aber es war im nachhinein betrachtet schon eine seltsame Gruppe. Ein Untoter machte mir am meisten Angst, der Stoff seiner Hosen wehte um die Knochen seiner nicht vorhandenen Schenkel, mich gruselte der Anblick ganz schön und als die vier weit genug entfernt waren, wagte ich wieder zu atmen. Es war schon eine prägende Begegnung, und hätte ich damals schon gewusst, was für ein feiger Haufen die Horde doch ist, hätte ich mich glatt dem Kampf gestellt."

"Gut, dass Du es nicht getan hast, Silver! Die hätten Dich kaltgemacht und wir hätten uns nie kennengelernt, dass wär doch sehr schade gewesen!"

Silvergirl knuffte den Gnom und schenkte ihm noch etwas Wein nach. Nachdem sie selbst einen grossen Schluck aus ihrem Krug genommen hatte, fuhr sie mit ihrer Erzählung fort.

26.8.06 20:50
 


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