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~~~ 4 ~~~ zum Mondbrunnen in Ashenvale ~~~

"Einige Monde später war ich dem Geheimnis des Turm von Althalaxx auf der Spur. Die Wege führten kreuz und quer durch das Land und über die Grenzen hinaus. So gelang ich nach Ashenvale. Die Präsenz der Horde lag hier fast greifbar in der Luft. Bei Maestras Posten war es dann soweit. Ich stand eben bei einem dort stationierten Elfen im Gespräch, er wollte mich gerade in meinen nächsten Auftrag einweihen, als mich unvermittelt ein Zucken durchfuhr. Ich wusste nicht was mit mir geschah, doch plötzlich schien ich geschrumpft zu sein, ich sah genau auf die Waden des Elfen, der eben noch mit seine Lippen an meinem Ohr war um mir die Anweisungen zuzuraunen. Panik erfasste mich, mein Herz raste und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Ich bewegte mich, aber hatte keine Kontrolle über meinen Körper! Total orientierungslos lief ich von links nach rechts, doch ich konnte die Bewegung nicht steuern! Ich wollte um Hilfe schreien, doch alles was dabei herauskam, war ein mickeriges Määäähhh. Du kannst Dir vorstellen, wie fassungslos ich war als ich langsam meine Gedanken wieder sortieren konnte. Ich war gefangen im Körper eines Viehs! Und ebenso plötzlich wie mich die Verwandlung erwischt hatte, wich sie auch von mir. Ich schien zu explodieren und steckte wieder in meinem Körper."

"Elune sei's gedankt" grinste ein Zwerg anzüglich und lies seinen Blick offen über Silvers Gestalt wandern. Silvergirl warf ihm einen strafenden Blick zu, ebenso dem Gnom, der sich vor Lachen verschluckt hatte. „Da siehst Du mal, was Du immer anrichtest mit den Verwandlungen kleiner Magier!“

Nachdem sich alle wieder etwas beruhigt hatten, fuhr die Kriegerin fort mit ihrer Erzählung:
„Als ich meinen Körper und meine Fassung wiedererlangt hatte, schaute ich mich rasch um und blickte geradewegs in das Gesicht eines untoten Magiers, ich japste nach Luft und schickte ein Stossgebet zu Elune. Meine Hand ging automatisch zu meiner Axt. Doch offenbar wollte er mir nur seine Übermacht demonstrieren, denn er winkte mir zu und verschwand so schnell wie er erschienen war. Nach diesem Erlebnis gönnte ich mir einen ruhigen Abend im Gasthaus zu Astranaar. Dort gesellte sich ein Elfenjäger zu mir, Slush war sein Name. Wir verstanden uns auf Anhieb ganz gut und streiften am nächsten Tag gemeinsam durch die Wälder von Ashenvale. Meine kriegerischen Talente haben ihn beeindruckt und er lud mich ein, seiner Bruderschaft beizutreten. Ich war so was wie ein Ehrenmitglied, da ich als einzige Frau den Wappenrock der FreecastleBoys tragen durfte. Wir waren nur wenige Mitglieder dort, aber wir verstanden uns alle ganz gut und hatten viel Spass. Ich lernte viel und eignete mir neue Kampftechniken an. Schon bald wagten wir uns in einer Gruppe in die Blackfathom Tiefe und lehrten den Gegnern dort das Fürchten. Auch die ein oder andere Schlacht gegen die Horde lieferten wir uns, es war eine wilde Zeit, Astranaar hatte täglich mit Angriffen den Horde zu kämpfen und wir verlagerten daher unsere Heimat hierhin und verteidigten die kleine Stadt bis zum letzten. Eines Abends zog ich allein los um ein paar Kräuter zu suchen und über die vielen neuen Eindrücke nachzudenken. Wie von selbst schlug ich den Weg gen Norden ein zu meiner Lieblingsstelle... dem Mondbrunnen östlich vom Irissee. Ich hatte mich mit Shael’Dryn, der Wächterin des Brunnens angefreundet, und hatte vor an diesem Abend ein paar Stunden mit ihr zu verbringen, denn die Gesellschaft einer Frau vermisste ich bei den FreecastleBoys doch ein wenig. Ich fand sie nicht vor, der Brunnen lag verlassen da. Ich beschloss, auf ihre Rückkehr zu warten und machte es mir im Gras gemütlich. Und dann...“ Silvergirls Augen leuchteten noch heller auf als sonst „...kam ein hochgewachsener, junger, hübscher Elfenkrieger des Weges. Er hatte langes, glattes Haar, das ihm offen über die Schultern weit in den Rücken fiel. Es wurde vom letzten Licht des Tages erhellt und glänzte in schönstem strahlenden Silber. Seine Augen stachen aus dem markanten, gebräunten Gesicht hervor und erinnerten an gleissende Splitter.
Wir kamen ins Gespräch, da er Shael’Dryn nicht auffinden konnte, der er von seinen neuesten Erkenntnissen von Raenes Säuberung berichten wollte. Ich spürte gleich, dass er eine grosse Rolle in meinem Leben spielen würde. Sein Name war so schön wie er selbst... er hiess Shalgas...“

Das Lagerfeuer war niedergebrannt, die Glut gab ihre letzte Wärme in die Nacht. Der Zwerg hatte sich in seinen Umhang gehüllt und schnarchte schon vor sich hin. Silvergirl war es nicht aufgefallen, wann er eingeschlafen war. Der Gnom hatte sich auf den Bauch gelegt und biss auf einem Grashalm herum während er zu der Elfin hoch blickte.

„Was wurde aus ihm? Ich habe diesen Namen noch nie gehört.“

Silvergirl lächelte, und mit einem leichten Kopfschütteln erwiderte sie: „Genug Erinnerung für heute.“ Sie rückte ein Stück näher an die glimmende Feuerstelle und legte sich nieder. Ihr Blick war auf die Glut gerichtet, bis ihr die Augen zufielen und es war die erste Nacht nach sehr langer Zeit, in der sie von ihrem Ehemann träumt.
3.10.06 11:58


~~~ 5 ~~~ Der nächste Morgen ~~~

(von Thorongal)

Der Himmel im Osten wurde bereits hell, allmählich erwachten die Vögel und begrüßten mit vereinzeltem Gezwitscher den neuen Tag. Die Glut des Feuers war fast erloschen, die Gestalten darum in ihre Mäntel gehüllt schliefen noch regungslos. Es war windstill und friedlich im Wald von Elwynn.

Eine verstohlene Bewegung in einem Gebüsch, ein geflüstertes Wort, ein tiefes Grollen - unhörbar fast - zwei gelbe Raubtieraugen, die zum Lager hinüberblickten. Dann löste sich ein großer, geschmeidiger Schatten und glitt in das Zwielicht der Lichtung hinaus. Ein Mondpirscher war es, ein Weibchen - was für ein mächtiges Tier! Stahlharte Muskeln unter schwarz-weiß gemustertem Fell, große Tatzen mit scharfen Krallen, die langen Eckzähne spitz und tödlich! Es verweilte kurz und sicherte, hielt dann auf eine Gestalt am äußersten Rand der Schläfer zu, an den Boden gepresst und lautlos. Niemand am Feuer rührte sich, kein Wachposten schlug Alarm, nicht einmal die Vögel unterbrachen ihr zeitiges Lied.

Die Raubkatze hatte ihr Ziel erreicht, einen großen Elfenkrieger mit grünem Haar. Seine tiefen Atemzüge zeugten von gesundem Schlaf, er wirkte so sorglos, als befände er sich umgeben von vielen Wachen in der stärksten Elfenfestung Azeroths. Fast schien der Mondpirscher zu grinsen - dann öffnete er den Rachen, stieß ein schauerliches Knurren aus und schnappte zu. Der Krieger fuhr entsetzt auf, doch die Katze stieß ihn wie beiläufig zurück und riss dem Krieger den Umhang vom Leib, um mit großen Sprüngen im Wald zu verschwinden.

Im Lager wurde es schlagartig lebendig. Als wäre sie nie eingeschlafen stand Silvergirl mit Schwert und Schild neben dem Feuer und suchte nach einem Gegner. Die beiden Gnome waren ähnlich flink auf den Beinen, auf den Handflächen des einen tanzen bereits die Flämmchen eines Feuerzaubers, um der Gefahr zu begegnen. Der Zwerg saß noch auf seinem Lager und hielt seinen Streithammer umklammert. Die restlichen Gefährten erhoben sich mehr oder weniger schnell und versuchten sich zu orientieren. Der Krieger rappelte sich ein zweites Mal auf, sein scharfes Schwert in der einen Hand, die andere tastete noch nach dem Schild.

Da ertönte ein helles Lachen vom Rand der Lichtung: „Mietzi! Du böse Katze, du sollst doch meinen Thoro nicht immer so erschrecken!" Hervor trat eine Elfenjägerin mit fröhlichem Gesicht und lachenden Augen. An ihrer Seite ging das Mondpirscherweibchen, den Umhang des Kriegers immer noch im Maul. Die Spannung legte sich augenblicklich und machte allgemeinem Gelächter Platz.

„Fuinmyril, guten Morgen!", begrüßte Silvergirl die Jägerin. „War die letzte Wache so langweilig, dass du erst mal für Stimmung sorgen musst?" Und er Zwerg ergänzte: „War ja klar – was soll denn hier auch groß passieren so dicht an Stormwind?" Er wirkte jedoch erleichtert. „Das nenne ich einen Weckruf!" lachte der Gnommagier und nutzte den Rest seines Zaubers, um das Lagerfeuer wieder zu entfachen. „Ich hoffe, Du hast unser Frühstück mitgebracht!"

Nur Thorongal, der überrumpelte Elfenkrieger, fand überhaupt nichts lustiges an der Situation. „Du solltest Wache halten und uns nicht zu Tode erschrecken..." grummelte er und versuchte, seinen Umhang aus den Fängen der Katze zu lösen. Fuinmyril warf ihm einen Kuss zu: „Ich weiß auch nicht, was in Mietzi gefahren ist, auf einmal war sie verschwunden..." Sie flüsterte ihrem Tier kurz etwas zu, und es gab Thorongals Umhang frei. „Natürlich habe ich auch an unser Frühstück gedacht und uns ein paar Fische geangelt."

„Angeln, pffff..." Thorongals Laune war nach diesem Erwachen nicht die beste, aber die restliche Gesellschaft störte sich nicht daran. Und während der allmorgendlichen Geschäftigkeit - die einen erfrischten sich im nahen Bach, andere kümmerten sich um die Reittiere, das Frühstück
war fast fertig - nahmen die Gefährten auch den Gesprächsfaden vom Vorabend wieder auf.

„Auch wir wuchsen in Teldrassil auf, Silvergirl." Fuinmyril schaute zur Kriegerin hinüber, die gerade ihre Ausrüstung kontrollierte. „Es war eine schöne, unbeschwerte Zeit voller Spaß und Abenteuer. Wir waren vier Gefährten, die die Ausbildung in Shadowglen gleichzeitig begannen: Thorongal und ich, der Priester Rester und Arilif, ein Druide. Ehrlich gesagt wusste keiner so recht, was ihn erwartete, mit staunenden Augen entdeckten wir die Wälder und Hügel unserer Heimat und mussten so manches Mal feststellen, wie gefährlich doch einige Kreaturen und Gegenden sind. Aber wir waren ehrgeizig und lernten schnell. Training war wichtig, und so trafen wir uns regelmäßig, um unserem Volk bei vielen Aufgaben zu helfen."

Inzwischen hatten sich alle um das Feuer versammelt um das Frühstück einzunehmen. Aufmerksam hörten die Anwesenden zu. „Thoro, erinnerst du dich noch an das Abenteuer im Norden unserer Heimatinsel? Als wir diesen riesigen Wasserfall entdeckten?"

Ein Lächeln huschte über das Gesicht des Kriegers und der Unmut verschwand aus seinen Zügen.
„Und ob ich mich erinnere. Wir waren unterwegs, um ein paar verderbte Elementare zu bekämpfen. Es war nordöstlich von Darnassus, unser Weg führte uns hinter die Lichtung des Orakels vorbei an Schwärmen von Harpyien, großen Spinnen und wilden Raubkatzen.“ Er sah die Jägerin an: „Stammt dein ungezogenes Biest nicht auch aus dieser Gegend...? Na egal. Wir fanden jedenfalls die Elementare, starke Kreaturen mit magischen Fähigkeiten. Doch wir waren zu viert und das Training hatte uns stark gemacht, wir besiegten sie und hatten bald die Aufgabe erfolgreich beendet.

Um auszuruhen ließen wir uns an einem idyllischen Wasserlauf nieder. In der Ferne hörte man das Rauschen eines Wasserfalls, und während wir rasteten schlug jemand von uns vor, doch einmal nachzuschauen, wie es dort aussehen würde. Wir mussten nicht lange überredet werden und brachen auf. Schon bald standen wir am Rand des großen Baumes von Teldrassil. Das Wasser stürzte hier hunderte Schritt in die Tiefe, mächtige Äste ragten in den Wasserlauf, es wirkte wie eine Leiter für Wesen, größer noch als die Urtume und Riesen, denen sicher schon jeder begegnet ist. Was für ein Anblick!

In unseren übermütigen jungen Köpfen nahm ein Plan Gestalt an: Wir würden von Ast zu Ast hinunterspringen und den Fuß der Insel erreichen. Was sollte passieren? Wir waren jung und stark - und wir hatten 2 Heiler dabei! Bevor wir es uns anders überlegen konnten, sprang ich und landete auf dem ersten Ast. Meine Knochen protestierten und ich trug erhebliche Blessuren davon! Mir wurde fast schwarz vor Augen, aber Rester heilte mich von oben, und bald ging es mir besser. Auch Fuin und Arilif sprangen erfolgreich, während Rester uns mit seiner Heilmagie zur Seite stand. Er sah allerdings die Wunden, die wir durch die Sprünge davontrugen und bekam Zweifel an unserem Vorhaben. Rester war vorsichtig geworden und wollte lieber ablassen von dieser Idee. Wir riefen zu ihm hinauf, dass es gar nicht so schlimm wäre und konnten ihn am Ende doch überreden – aber das war nicht gut: weniger robust als wir und längst nicht so gut gerüstet schlug er neben uns auf und hauchte sein Leben aus. Bestürzung machte sich breit - wir hatten unseren Freund verloren und konnten nicht mehr zurück!“

Fuinmyril setzte die Erzählung fort: „Zum Glück wurde Resters Geist nicht in Mitleidenschaft gezogen. Er konnte sich vom Geistheiler seinen Körper wiedergeben lassen, litt danach aber durch unseren Leichtsinn noch lange an Übelkeit und Schwäche.
Wir anderen versuchten inzwischen weiterhin unser Glück, doch wie sich sicher jeder denken kann, endete der Tag katastrophal. Einer nach dem anderen erlag nach einem Sprung seinen Verletzungen, niemand kam heil unten an. Und selbst als körperloser Irrwisch war unser Leiden nicht zu Ende. Wir fanden unsere Körper nicht oder flogen ohne Möglichkeit des Wiederbelebens an ihnen vorbei den Wasserfall hinunter."

Die Elfin lachte: „Ich bin stundenlang um Teldrassil geschwommen, erst als Irrwisch, und dann auch später, als ich meinen Körper wiederhatte. Es war eine dumme Idee, und wir streiten uns noch heute, wer zuerst darauf gekommen ist." Sie blickte zu vielsagend zu Thorongal hinüber.

„Ich war’s nicht!", wehrte dieser ab und tat so, als habe er in den Bäumen einen interessanten Vogel entdeckt. „Aber ich gebe ja zu, dass ich gerne irgendwo runterspringe. Also mir hat’s Spaß gemacht." Und unter dem allgemeinen Gelächter der anderen schlug er vor: „Wenn ihr mal Lust und Zeit habt, treffen wir uns eines Tages alle an der Stelle und versuchen es erneut - es wäre doch gelacht, wenn wir uns von so einem Misserfolg entmutigen ließen!"
18.10.06 21:04


~~~ 6 ~~~ Schurkenfreunde ~~~

(von Eryk)

Ein leichtes, aber dennoch unverkennbar schadenfrohes grinsen seiner Gefährtin, sowie ein kaum spürbares zucken ihres Tieres, ließ Thorongal instinktiv zu seiner Waffe greifen, die er aber nicht mehr erreichte.
Er hörte noch dieses unverkennbare Geräusch, welches immer erklang, wenn sich ein Schurke aufmachte, die Unvorsichtigen schlafen zu schicken...
Ihm wurde schwindelig, wie immer und er bekam dieses typisch lähmende kribbelgefühl bis herunter in seine Fußspitzen, auch wie immer...
Thorongal brabbelte in seiner Erstarrung etwas vor sich hin, das klang wie: "Verdamblllts Schruckenpck... immer chhhh.. kannscht du ncht einbmal jmden b-grüßßen wieee alll andrn auch???"

"THORO, alte Blechdose!!!" polterte der Schurke los, der sich gerade in diesem Moment vor ihm gezeigt hatte... "Erzählst du wieder Geschichten aus der guten, alten Zeit?"

Etwas, das wie: "Grbmml" klang war aus der wirren, grünen Frisur zu hören, wobei der stolze Krieger in seiner momentanen Haltung eher etwas von einem Busch hatte... "...wrt mol app, bs ich mch widdr rühren kann..."

"Ich weiß gar nicht, was du hast, stolzer Krieger... schlafen gelegt hat dich jemand anders, ich war nur derjenige, welcher deinen Geldbeutel hat..." entgegnete Eryk, als sich neben ihm eine weitere Schurkin enttarnte. Naamah betrat nun auch die etwas seltsame Szenerie, klopfte zur Begrüßung drei mal auf den Helm der Kriegers, der mittlerweile eine sehr gesunde rote Gesichtfärbung bekommen hatte und fragte dabei "HAAAAAAAALLLOOOO... Jemand Zuhauseeeee????!!!!. "...und Fuin, wenn du so lieb wärest, die Falle von mir zu nehmen, bekommt Thoro ihn VIELLEICHT wieder..." fuhr Eryk fort.

Das Maß für unseren wackeren Krieger war nun endgültig voll und aus seiner Ohnmacht erwacht stürmte er auf den Schurken zu, vorbei an der sich vor Lachen auf dem Boden wälzenden Gesellschaft. Leider hatte Eryk vergessen, daß sich die wirklich Allermeisten wieder recht schnell erholten und so lag er nun ebenfalls auf dem Boden, leider wälzte er sich nicht vor lachen auf diesem, sondern eher vor Schmerzen...

Die Flüche, welche er von sich gab sollten in keiner schriflichen Ausführung stehen und werden somit keine weiter Erwähnung finden.

Breit grinsend und mit zwei Fingern Vorsicht mimend griff Thoro nach seinem Geldbeutel, zählte rasch den inhalt, räusperte sich und nahm nun seinerseits den Geldbeutel des immernocham Boden liegenden Schurken. Er zählte 10 Goldstücke ab, legte den Rest vorsichtig zurück und gab den Beutel zurück.

Eryk murmelte etwas von "Klauen" "Halsabschneider" und "...mein Job" und rappelte sich langsam wieder auf. "Außerdem hab ich mir nur 8 Goldstücke geborgt."
"Der Rest ist für den Kratzer, den ihr beiden auf meiner Rüstung gemacht habt." entgegnete der Krieger und setzte sich an das mitlerweile wieder lodernde Feuer...

"Na gut ihr zwei... Erstmal Zeit fürs Frühstück" sagte Naamah und niemand widersprach ihr.

Später, als das Feuer alle gewärmt und die Speisen alle gesättigt hatten, fing jeder damit an irgendwelche Geschichten aus seinem oder ihrem bewegten Leben in den Weiten Azeroths zu erzählen.

18.10.06 21:06


~~~ 7 ~~~ Liebesgeschichte ~~~

"He Schnitte, was war denn nun mit diesem Kriegervogel mit den silbernen Haaren?" wandte sich Ignaz, der Zwerg mit dem roten Bart, an Silvergirl.

"Shalgas meinst Du..." Silvergirl lächelte, "er war mein Schicksal und mein Leben."

Naamah und Fuinmyril witterten schon die Liebesgeschichte und unterbrachen ihre aktuelle Arbeit um der Erzählung der Kriegerin zu lauschen.
Völlig in Gedanken griff Silver zu einem weiteren Streifen Runenstoff und begann in geübten Handgriffen einen Verband daraus herzustellen. Die beiden Frauen taten es ihr gleich, während Ignaz sich ein Stück Stoff griff, um damit seine Rüstung zu polieren.

"Seit dem Zusammentreffen am Mondbrunnen waren wir quasi unzertrennlich. Noch Stunden in dieser Nacht saßen wir zusammen und unterhielten uns. Wir waren von Anfang an so vertraut, dass es schon fast unheimlich war. Die kommenden Tage verabredeten wir uns immer öfter und meisterten manch schwere Aufgabe gemeinsam. Wir waren nahezu gleichwertig in unserer Ausstattung und im Ausbildungsstand und es war ein Necken und Spielen wann immer einer von uns etwas neues errungen hatte. Aber es gab keinen Neid oder Mißgunst, sondern ehrliche Freude für den anderen. Wir hatten beide genau den gleichen Weg zu beschreiten, da wir ja beide aufstrebende Krieger waren. Er fand bei einer grösseren Gemeinschaft einen Ausbildungsplatz und hätte es gern gesehen, wenn auch ich mich dort beworben hätte. Aber ich wollte dann doch zeigen, dass ich es auch ohne seine ständige Führung schaffen konnte. Hin und wieder hatten wir deswegen auch schon kleinere Reibereien gehabt, weil er mich in Watte packen und zu sehr beschützen wollte."

"Pffft... Weiber..." klang es von dem Zwerg "euch kann man es auch gar nicht recht machen!"
Fast körperlich spürbar stachen ihn durchdringende Blicke, alle drei Elfengrazien hatten sich zeitgleich zu ihm umgedreht und funkelten ihn mit ihren leuchtenden Augen an. "Ich bin ja schon ruhig", brummte er und polierte weiter an seinem Plattenhelm.

Die Elfinnen zwinkerten sich gegenseitig zu und Silver fuhr fort: "Bei FreecastleBoys den kam ein Bruch, irgendwie war nie jemand erreichbar und hätte ich nicht Shalgas als Gefährten gehabt, wäre ich ziemlich allein gewesen. Die übrig gebliebenen der Gemeinschaft beschlossen dann eine Fusion mit einer anderen Gilde denen es ähnlich ergangen war. So erstanden die InfernalFlames, doch so schnell sie entstanden waren, so schnell sind sie auch wieder zerfallen. Und eines Abends hatte mein Wappenrock alle Farbe verloren und ich machte mich auf die Suche nach einer vernünftigen Gilde. Und so kam ich zu den Battlekings. Aber das war lange bevor die meisten von euch diesen Namen kannten, bis auf unseren Helden hier natürlich!"

"Jawoll Schnitte" stimmte ihr der Zwerg zu und fragte dann leicht vorwurfsvoll: "Aber was ist nun aus dem Shul'bus geworden?"
"SHALGAS!"
"Sag ich doch!"
"Pffft... Zwerge.." lachte die Elfin und erzählte weiter.
"Eines Abends, das war aber noch in der Zeit vor den Battlekings, wollte Shalgas sich mit mir in Ironforge treffen, wir kannten uns schon ein paar Monate und ich merkte, dass ihm das Treffen sehr wichtig war. Er nahm mich an der Hand und zog mich unter die grosse Kuppel in der Halle der Forscher. Es war ein wirklich trauriger Anlass, denn mein Liebster sagte mir, dass er nur noch kurze Zeit in Azeroth verbleiben kann. Er war von einer übermächtigen Macht beherrscht, die ihm den Zugang zu der Welt verschliessen würde. Ich hatte es schon die Wochen zuvor bemerkt, dass seine Besuche seltener wurden, aber zu hören, dass er ganz wegbleiben müsse zerriss mir fast das Herz.

Er zog mich in seine Arme und wir standen lange so beieinander und hielten uns fest. Dann zog er ein kleines Päckchen aus seiner Tasche und gab es mir. Zärtlich blickte er mich an und bat mich, es zu öffnen. Schon öfter hatte er mir Geschenke mitgebracht, mal eine kleine Perle, mal einen herrlichen Mondstein, ein kleines Kätzchen... und auch Blumen. Er war sehr romantisch. Ich dachte mir, dass er mir etwas besonderes schenkt, was mich an ihn erinnern soll und nestelte an dem roten Band. Eine kleine Schatulle kam zum Vorschein und als ich sie aufspringen liess funkelte mir ein Diamantsolitär entgegen, schöner als jeder Stein, den ich jemals gesehen habe. Er steckte ihn mir an den Finger und fragte, ob ich ihn heiraten wolle.

Obwohl ich wusste, dass uns keine lange gemeinsame Zukunft gegönnt sein wird, fiel ich ihm in die Arme und nahm seinen Antrag an. Am folgenden Wochenende feierten wir ein rauschendes Fest, so gut es eben in der Kürze der Zeit vorbereitet werden konnte.
Die Zeremonie fand im Mondtempel von Darnassus statt. Ich trug ein wunderschönes weisses Kleid und einen Wildblumenstrauss in der Hand. Wenn ihr möchtet zeig ich euch mal ein Bild, ich habe es nur nicht bei mir im Moment... Es waren viele Freunde da und wir hatten ein Festmahl mit Muschelsuppe, Greifenleberpasteten und herrlichem Merlot.
Nach dem Fest sind wir noch zu einem Ausflug nach Crossroads aufgebrochen! Doch Shalgas und ich haben uns in der Nähe von Ratchet zurückgezogen, ein letzter Kuss, ein letztes Feuerwerk mit gelben Rosen am nächtlichen Brachlandhimmel... dann verliess er mich für immer...
Den Ring habe ich heute noch und die Erinnerung bleibt mir auch - an eine sehr schöne Zeit voller Liebe. Doch ich trauere nicht mehr, das Leben bietet soviel mehr als Schmerz und Tränen. Jetzt denke ich dankbar an die schöne Zeit zurück, die mir mit Shalgas vergönnt war. Viele kommen und gehen und die Wege einzelner verlieren sich im irgendwo... und andere kreuzen sich wieder und wieder, und man geht einzelne Wegstrecken gemeinsam, trennt sich und
und trifft sich irgendwann wieder.
Was Freundschaft bedeutet, das wissen selbst wir Krieger!"
18.10.06 21:08


~~~ 8 ~~~ Free Lordaeron ~~~

(von Eryk)

"Da wir schonmal dabei sind Geschichten aus unserem prallen Leben zu erzählen," sagte Thorongal zu Eryk "woher hast du eigendlich die vielen Narben auf deinem schmächtigen Oberkörper? Hast du beim Wildschweinjagen nicht aufgepasst oder was?"

"Mach dich nicht darüber lustig" entgegnete der angesprochene Schurke etwas ärgerlich "Es könnte durchaus sein, daß du eine Geschichte zu hören bekommst, die davon handelt, das ein einziger Schurke mit unzureichender Ausrüstung und viel zu niedrigem Ausbildungsstand unter Lebensgefahr es schaffte eine Gruppe Waisenkinder aus Stormwind gegen einen Mob mordlustiger Untoter zu verteidigen, die zuvor alle Wachen töteten.
Eine Geschichte, in der dieser Schurke fast besinnungslos vor schmerzen heldenhaft weiterkämpfte um das Leben dieser armen Waisenkinder zu verteidigen."

"Tschuldigung" murmelte der Krieger fast schon etwas beschämt.

"Er ist besoffen aus dem Wirtshaus von Southshore geprügelt worden!" warf Naamah ein und stellte gelangweilt weitere Verbände her, ohne von ihrer Arbeit aufzusehen.

"Ich sagte ja auch nur, es sein!" sagte Eryk leicht verärgert über den Umstand, daß ihm die Möglichkeit einer spannenden Geschichte genommen wurde.

"Nun ja, wie dem auch sei... Jedenfalls sind nicht alle Narben von dieser unschönen Begegnung in dieser Schänke"
Er nahm einen tiefen Schluck Wasser und stopfte sich den letzten Rest der gerösteten Wachtel in den Mund um dann weiter zu erzählen.

"Diese hier..." er deutete auf eine Anzahl unschöner Stichverletzungen nahe seiner unteren Rippenbögen "...habe ich mir gefangen, bei dem Versuch Lordaeron, heute besser bekannt als Undercity, Heimat meiner Vorfahren, aus den Klauen der untoten Pest zu befreien."

"Du warst schon in Undercity drinnen???" fragte Ignaz überrascht und ungläubig, nachdem er den Inhalt seines Mundes, immerhin ein recht großer Schluck Zwergenbier, ins Lagerfeuer geprustet hatte.

"Jep" entgegnete der Schurke "Es waren 80 der mutigsten Kämpfer der Allianz versammelt um das Unternehmen zu wagen.
Wir versammelten uns geschlossen in Southshore zu sehr später Stunde um sicher zu sein, das unsere Gegner fest schlafen um sie unsanft aus ihren Träumen zu reissen." ein unverholenes Grinsen erschien auf seinem Gesicht "Die ganze Truppe stürmte durch den Nebeneingang in die Festung und angetrieben von den Schlachtrufen unserer Anführer metzelten wir alles und jeden nieder, der sich uns in den Weg stellte. Nach wenigen Minuten des Kampfes standen wir dann vor Silvanas, diese verräterische Nachtelfin und mir wurde befohlen, gemeinsam mit ein paar Kämpfern, den Vorraum zu sichern und so den Kämpfern im Inneren den Rücken freizuhalten.
Wir fingen Welle um Welle der Angreifer ab, bis wir auf die Mitglieder der damaligen Elite Gilde trafen. Uns wurde klar, daß unsere sorgsamen Vorbereitungen von einem schändlichen Spion an die Horde verraten wurde, aber wir konnten uns noch eine Weile halten. Irgendwann im Verlaufe dieses Kampfes, ich war gerade mit einem Schamanen beschäftigt, enttarnte sich dann ein untoter Schurke Namens Nathgul hinter mir und verwandelte mich binnen Sekunden in ein blutendes und vor schmerz schreiendes Häufchen Elend, unfähig sich zu bewegen. Bevor mir endgültig die Sinne schwanden, hörte ich schon die schmerzverzerrten Schreie der Kameraden aus dem Inneren der Kammer und sah wie einige noch versuchten an den Toten und Verwundeten vorbei zu flüchten...
Keiner kam durch... An diesem Abend fanden 80 der Besten in den Gewölben von Undercity ihr Grab"

Nachdenklich nam der Schurke noch einen Schluck Wasser aus seiner Flasche "Was folgte war ein unglaubliches gemetzel auf den Friedhöfen, als wir versuchten uns nach der Wiederbelebung auf unser Gebiet zu flüchten. Ich sah Männer und Frauen, die gleich mehrfach niedergemacht wurden und brauchte selber über eine Stunde um heimischen Boden zu erreichen. Als ich schließlich in Southshore wieder ankam, waren dort grad mal fünf meiner Kameraden in jämmerlichem Zustand versammelt und wir konnten die Hilferufe der noch verbliebenen bis dorthin hören... Stundenlang... Irgendwann in dieser Nacht verstummten die Elenden dann und wir wußten, daß alles vorbei war.
Den Verräter in den eigenen Reihen bekamen wir nie zu fassen und wird vermutlich noch weiter sein Unwesen in den Reihen der Allianz treiben. Sollte ich ihn jemals zu fassen bekommen, werde ich ihn in 80 Stücke zerhacken, für jeden gefallenen Kämpfer einen, und ihn an Silvanas schicken.
Doch eines Tages werde ich dorthin zurückkehren um zu beenden, was ich damals begonnen habe..."

Am Lagerfeuer war es nun ganz still geworden und Eryk war fast schon so etwas wie verlegen. Um die peinliche Stille zu brechen fragte er, ob Ignaz noch eine Flasche von die Biär `ätte, die so schön `at geprickölt in sein` Bauchnaböl...

Ignaz lachte schließlich lauthals los und reichte eine Flasche herüber...

"Naja... törichte Geschichten eines alten Mannes" sagte Eryk noch leise vor sich hin, bevor er einen Zug aus der Flasche machte.

18.10.06 21:09


~~~ 9 ~~~ Ungewöhnliche Brüder ~~~

(von Sibo)

Eryk setzte gerade einen zweiten Schluck an, da knackte es plötzlich im Unterholz, augenblicklich wurde es still und die Luft fing an zu prickeln von einer gewaltigen magischen Aufladung und Silvergirl und Thorongal sprangen zeitgleich mit gezückten Waffen auf, bereit alles nieder zu metzeln, was sich jenseits des Flackern des Lagerfeuer befand.
Die zuvor noch ruhig sitzenden Schurken waren genau zeitgleich verschwunden.
Doch dann fing plötzlich Fuinmyril an zu lachen und da tauchte auch schon ein schwarz gekleideter Magier dicht gefolgt von einen groß gewachsenen Elfenkrieger und eines etwas untersetzten Zwergenpaladin, an dessen Seite ein mächtiger Bär trottete, auf.
Gleich darauf fingen alle, bis auf einen kleinen Gnom dessen Robe von dem ihm beschworenen Feuerzauber Feuer gefangen hatte und er jetzt schimpfend diese mit einem kleinen Frostkegel löschte, an zu lachen.

„Ich grüsse euch“, lies der Magier namens Sibo in einer schwungvollen Verbeugeung verlauten. Währendessen begrüßten die Krieger in der Runde ihren Schildgefährten Phyltus mit einer herzlichen Umarmung.
„Wie ich sehe habt ihr Ignaz` gutes Zwergenbier schon erheblich reduziert, gut dass ich neues mitgenommen habe“
„Ausgezeichnet“ rief Eryk der sofort von seinen Vorhaben, den Zwerg Himgi etwas mit seinen Dolch zu pieksen, abließ und stattdessen in dessen Rucksack griff und sich ein weiteres Bier genehmigte.
„Was führt noch weitere vier Battlekings hier her?“, fragt Funmyril interessiert, da fing der Bär schon an zu schrumpfen und ein weiterer Nachtelf kam zum Vorschein. „Wie habt ihr mich erkannt?“ antwortete der Druide Sciacallo darauf überrascht.
„Das war leicht, woher sollte ein zahmer Bär mit einer Gruppe reisen ohne einen Jäger dabei zu haben!“
„Bruder ich habs dir doch gesagt.“, schmunzelt der junge Magier.
„BRUDER?“ erwiderte Thorongal darauf überrascht, „Wie soll das gehen? Ein Mensch und ein Nachtelf?“
„Ah, das ist eine lange Geschichte, mit der ich euch nicht langweilen will.“
„Jetzt hast du uns schon neugierig gemacht.“, rief Eryk mit leuchtenden Augen in der Hoffung eine weiter Geschichte zu hören.
„Also gut wenn ihr sie hören wollt, werde ich sie erzählen“ und der Magier liess sich in einer eleganten Bewegung nieder. Es wurde still im Lager und die andern konnten sehen wie die Augen des Magiers in die Ferne rückten.
„Es war an einem sehr heißen Tag in Sumpfland, da war ich noch ein richtiger junger Heißsporn und wohnte noch bei meinen Vater einen alten Krieger der am Berg Hyjal kämpfte um...“

„Erzähl keine Geschichten du bist doch jetzt noch ein Heißsporn!“ erwiderte darauf der Gnom und fing an zu lachen, nach kurzer gekrängter Mine musste auch Sibo lachen und rief „Ja und du bist einfach schon zu alt um noch mit der Jugend mitzuhalten“ antwortete Sibo darauf lachend. Whoop verstummte augenblicklich und eine Sekunde später hörte man schon nur noch das blöken eines Schafes, von der Stelle, wo Augenblicke zuvor noch der lachende Magier saß. Darauf hin ging es richtig los, alle kugelten sich vor lachen und keiner konnte sich noch auf den Beinen halten. Kurz darauf knisterte schon die Luft...

Angesengt und schwitzend kamen die beiden Magier nun wieder zur Ruhe und nahmen dankend die Erfrischung von Ignaz entgegen der nur schmunzeln konnte über das Temperament, dass die sonst eher ruhigen Magier zutage legten. So manch ein Strauch musste bei dem kleinen Duell dran glauben, das die zwei befreundeten Magier austrugen, dessen Ende erst ein Machtwort von Silvergirl herbeiführte.
„So jetzt habt ihr gezeigt dass ihr beide noch immer Feuer in euren Blut trägt, jedoch wollen wir jetzt wissen wie die Geschichte weiter geht.“, sagte Eryk etwas ungeduldig.
„Sciacallo! Erzähl du weiter ich muss erst mal Luft holen“ antwortete Sibo außer Atem und nahm einen weiteren Schluck aus den Krug mit Zwergenbier.
„Ok, es waren unsere Väter die dafür sorgten das wir uns kennen lernten, diese kannten sich von der Schlacht um den Berg Hyjal wo sie sich gegenseitig das Leben retteten. Dadurch lernten wir uns schon vor über 4 Jahren kennen, jedoch erst durch einen Zufall als ich gerade auf der Suche nach geeigneten Zielen zum Kürschnern war und ich plötzlich sah wie ein Magier gerade eines der Krokodiele mit einen Feuerball grillte und dabei nicht bemerkte das sich ein Raptor an ihn anschlich...“ kurz innehaltend nahm er einen kräftigen Schluck von dem Zwergenbier das ihm Sibo reichte. „...also ich musste etwas tun und spurtete sofort los und verwandelte mich sogleich in meine Katzengestalt, ich erwischte zum Glück den Raptor mitten im Sprung, knapp vor Sibo und zerfetzte ihn mit meinen Krallen die Gurgel noch im Sprung. Das Problem dabei war, dass der Geruch des Blutes weitere Raptoren anlockte und ich mir bei den Sprung der in einen kleinen Tümpel endete die Vorderpfote verletzte und ich dabei keine Zeit hatte mich zu heilen da die Raptoren schon wild kreischend auf uns los stürzten, zum Glück erholte sich Sibo schnell von seinem Schrecken und verschaffte uns die nötige Zeit um flüchten zu können. Erst danach kamen wir drauf wer der andere war, von diesem Zeitpunkt an zogen wir viel miteinander herum und retteten uns dabei so manch mal gegenseitig das Leben. Mit der Zeit sahen wir in den anderen den Bruder den keiner von uns je hatte.“, „Also ist das nur eine Bezeichnung von euch“ warf darauf hin Thorongal ein „Im Grunde schon, jedoch ist das erst so, als eine Gruppe von Abenteuern zu uns sagten das man glauben könnte wir seien Brüder wie wir uns verhielten, wenn er nicht ein Nachelf und ich nicht ein Mensch wäre“, antwortete darauf Sibo. „Im Großen und Ganzen war das auch schon die Geschichte.“ gähnte Sciacallo und legte sich auf seinen Rucksack schlafen.

18.10.06 21:19





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